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SUMMARY:Komm und sieh
DESCRIPTION:Am 9. Mai lädt die Linksjugend [solid‘] Eisenhüttenstadt einen Filmabend zum Gedenken an die Opfer des deutschen Vernichtungskriegs in die Kulturmanufaktur ein. Gezeigt wird der sowjetische Film „Komm und sieh„. Aus der Perspektive eines frisch eingezogenen\, jugendlichen Soldaten der Roten Armee aus Belarus\, erzählt der Film von den Schrecken des deutschen Vernichtungskrieges\, die mit eigenen Augen ansehen muss. (Hinweis: In diesem Film treten teilweise laute Geräusche\, Mord und sexualisierte Gewalt auf.)\n\nDer Einlass beginnt 18:00 und die Vorführung 18:30 Uhr.\n\nTrailer zum Film: https://youtu.be/S_gGvT_5IRQ?si=aojgVkjFcP79FiFD\n\n\nElem Klimows Meilenstein KOMM UND SIEH\, sein letzter Spielfilm von 1985 gilt vielen als eines der letzten großen Meisterwerke des Sowjetkinos und als bester Kriegsfilm der Kinogeschichte. So auch für Roger Ebert\, der seinerzeit schrieb: „Es heißt\, es sei unmöglich\, einen wirklichen Anti-Kriegsfilm zu drehen\, da Krieg von Natur aus aufregend ist und das Ende des Films immer den Überlebenden gehört. Niemand würde je den Fehler machen\, so etwas über Elem Klimows KOMM UND SIEH zu sagen. Dieser Film von 1985 ist einer der niederschmetterndsten Filme aller Zeiten. Ich\nkenne kaum einen anderen\, der das menschlich Böse schonungsloser zeigt.“ Dem bleibt nichts hinzuzufügen. \nINHALT:\nBelarus\, 1943: Florja\, noch mehr Kind als Jugendlicher\, buddelt am Strand nach alten Gewehren\, um endlich Partisan werden zu können. Als er fündig wird\, lässt er sich trotz Flehens seiner Mutter rekrutieren und zieht stolz in den Kampf. Der kindliche Traum von Heldentaten und Abenteuer\nzerplatzt allerdings schon bei der Ankunft im Truppenlager\, denn der Kommandant will ihn beim Einsatz nicht dabeihaben. Und so beginnt für ihn auf seinem Rückweg eine Odyssee\, die ihn in nur wenigen Tagen mitten in die Hölle des Zweiten Weltkriegs führt. \n\n***\nIm Rahmen des Vernichtungskriegs der Deutschen gegen die Sowjetunion starben alleine zwischen 24 bis 40 Millionen Menschen\, inklusive der Opfer des Holocaust\, der erst durch den angefangenem Vernichtungskrieg so durchgeführt werden konnte. Dabei halten sich bis heute teilweise Mythen über das Vorgehen der Nazis in der Sowjetunion\, ob von der angeblich „sauberen Wehrmacht“ bis hin zu offener Holocaustrelativierung/-leugnung\, der wir mit diesem Abend auch entgegentreten wollen. Gerade in Zeiten\, wo Antisemitismus und Antislawismus immer normaler werden\, ob im Rahmen einer „Erinnerungswende um 180 Grad“\, Bedrohungen von Synagogen oder einem immer aggressiver werdenden deutschen Kriegsnationalismus gilt es sich dem entgegenzustellen und für eine friedliche\, sowie freie Welt einzutreten\, sowie auch über diesen Vernichtungswahn aufzuklären.\n\nWir bedanken uns zuletzt für die Erlaubnis der Aufführung durch die Deutsche Kinemathek
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