Filmosophie: Toto der Held (OMU)
16. Juli 2026 // 18:00
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Der achtjährige Thomas, genannt Toto (Thomas Godet), ist ein aufgewecktes Kind und seit jeher überzeugt, dass er bei seiner Geburt mit dem ungleich besser situierten Nachbarssohn Alfred (Hugo Harold-Harrison) vertauscht wurde. Als nunmehr 80-Jähriger, fühlt sich Toto (Michel Bouquet) um das erfolgreiche und aufregende Leben, dass er eigentlich hätte führen sollen, betrogen – stattdessen hat er ein ereignisloses Dasein als Landvermesser gefristet und lebt inzwischen im Altersheim. Der Greis reflektiert sein Leben und sinniert über die vergangenen Zeiten, bis er zu dem Schluss kommt, dass es an der Zeit ist, endlich Rache an seinem ewigen Rivalen zu nehmen und sich sein „wahres“ Leben zurückholen…
Regie: Jaco van Dormael
„Mit Filmen denken“ bedeutet, der eigenen Erfahrung des Schauens zu lauschen und diese zum Ausgangspunkt des Assoziierens, Theoretisierens, Fabulierens und Experimentierens zu nehmen. Am besten denkt es sich gemeinsam!
Initiiert von Prof. Matthias Schloßberger und Prof. Daniel Illger (Professur für Sozialphilosophie und Professur für Populäre Kulturen) finden wir uns als Filmosophie daher zweimal im Semester zum gemeinsamen Schauen und Diskutieren in der gemütlichen Atmosphäre der KUMA zusammen.
Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an alle Film- und Gesprächsinteressierten ganz gemäß dem Motto: Film stiftet Gemeinschaft!

